Umgestaltung des Eppendorfer Marktplatzes

Der Eppendorfer Marktplatz soll umgestaltet werden – Bus- und Radverkehr stehen dabei im Fokus. Für die geplante Umgestaltung führt der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ein Beteiligungsverfahren durch, das dem formalen Abstimmungsprozess vorgelagert ist.

Umgestaltung des Eppendorfer Marktplatzes

Die Ausgangslage:

Der Eppendorfer Marktplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zentraler Ort im Bezirk Hamburg Nord. Unter anderem halten täglich etwa 1.100 Busse an der Bushaltestelle. Auf den Straßen staut sich häufig der Verkehr, die Fußwege sind sehr schmal und auch der Radverkehr hat kaum Platz. Wegebeziehungen sind teils unübersichtlich oder gar nicht vorhanden.

Das Verfahren:  Arbeiten Sie mit

Mit der geplanten Umgestaltung werden insbesondere für den Bus- und für den Radverkehr Verbesserungen angestrebt, aber auch alle anderen verkehrlichen sowie weiteren Nutzungen sollen angemessene Berücksichtigung finden.

Vor Beginn der öffentlichen Veranstaltungen wurden vor Ort Gespräche geführt, um lokale Interessen, Bedarfe und Anregungen zur Umgestaltung der verkehrlichen Situation rund um den Eppendorfer Marktplatz frühzeitig kennenzulernen und nach Möglichkeit im weiteren Verfahren berücksichtigen zu können. Die dafür vorgesehene Passantenbefragung fand vom 07. bis 12. Juni 2017 statt.

Die öffentliche Auftaktveranstaltung fand am 14. Juli 2017 statt, bei der über die verkehrlichen Situation rund um den Eppendorfer Marktplatz informiert und die Ergebnisse der Passantenbefragung vorgestellt wurden. Zudem bot die Veranstaltung eine erste Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch von Anliegen und Ideen.

Im weiteren Verfaren wird es zwei Planungswerkstätten (Anmeldung erforderlich unter mail@tollerort-hamburg.de) geben:

Planungswerkstatt I: Visionen finden – Lösungswege erörtern
Termin: 15. September 2017, um 17 Uhr, im Großen Saal der Bezirksversammlung Nord (Robert-Koch-Straße 17, 20240 Hamburg)
Ziel: Diskussion über die Anforderungen und gemeinsame Arbeit an Lösungsalternativen

Planungs-Werkstatt II: Varianten diskutieren – Verständigung erzielen
Termin: 24. November 2017
Ziel: Diskussion und Bewertung von Planungsvarianten

Auf Basis der Ergebnisse der Werkstatt entwickeln die Verkehrsplanerinnen und -planer eine Lösungsvariante. Die Abschlussveranstaltung ist für Anfang 2018 geplant.

Alle Informationen zu den Terminen, Veranstaltungsorten und zur Anmeldung werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben. Auch finden Sie hier im Verlauf des Verfahrens weitere Informationen und Material zum Nachlesen bzw. Herunterladen.

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